Landschaftspark Rheder


Rheder

 

Orientiert an den Gartentheorien des Fürsten Pückler-Muskau legt Joseph Bruno Graf von Mengersen ab 1838 einen rd. 70 ha großen ‚klassischen' Landschaftsgarten an. Er verzichtet auf fremdländische Gehölze, stattdessen sollen unterschiedliche Laub- und Nadelgehölze den Park in verschiedenen Grüntönen ‚malen'.

Den gleichen Zwecken dienen Wege und Aussichten, die den Besucher zu gestalterischen Höhepunkten führen. Hierzu gehört der sog. Pückler-Schlag, eine Sichtachse, die vom Schloss zum gegenüber liegenden Sieseberg verläuft. Vom Berg aus ergibt sich ein malerischer Blick über das Flusstal und das Dorf mit der Katharinenkirche. Diese Kirche aus dem Jahre 1718 gilt als ein Frühwerk des berühmten westfälischen Barockbaumeisters Schlaun und befindet sich in der Nähe der Katharinenbrücke. Ursprüngliche Elemente des Landschaftsparks sind die romantische Steinbrücke mit der künstlichen Quelle und die Teichinsel mit der Madonnenstatue.

Bruno von Mengersen hat die natürlichen Gegebenheiten der Landschaft so geschickt genutzt, dass der Park noch heute wie ein romantisches Landschaftsgemälde wirkt.